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IT-Security für KMU

Prävention, Härtung, Incident Response.

KMU sind attraktive Angriffsziele – nicht wegen großer Datenschätze, sondern weil Schutzmaßnahmen oft lückenhaft sind. IT-Security für KMU bedeutet: Angriffsfläche reduzieren, Vorfälle früh erkennen und im Ernstfall strukturiert reagieren – mit klarer Verantwortung und DSGVO-konformer Dokumentation.

Soforthilfe bei Vorfall

Bei einem laufenden Sicherheitsvorfall: Systeme isolieren, uns anrufen. Wir unterstützen bei Eindämmung, Forensik und DSGVO-Meldepflicht.

Typische Angriffe auf KMU

Kein Unternehmen ist zu klein. Angreifer suchen den einfachsten Weg – nicht das größte Ziel.

Business Email Compromise (BEC)
Gefälschte Überweisungsanfragen oder kompromittierte Postfächer. Ziel: direkte Finanztransfers. Schutz: MFA, E-Mail-Authentifizierung (DMARC/DKIM), Schulung.
Ransomware (Emotet, QakBot)
Verschlüsselung von Daten und Systemen, Lösegeldforderung. Einstieg oft per Phishing-Mail. Schutz: Segmentierung, Backup-Strategie, Patch-Management.
Phishing & Credential-Diebstahl
Zugangsdaten für Cloud-Dienste, VPN oder M365 werden abgegriffen. Schutz: MFA für alle kritischen Zugänge, Awareness-Schulung, Monitoring.
Lieferketten-Angriffe
Kompromittierte Softwareupdates oder Dienstleister-Zugänge als Einstieg. Schutz: Vendor-Management, Zugriffsbeschränkung, Monitoring fremder Zugänge.
Insider-Risiken
Datenverlust durch ausscheidende Mitarbeiter oder fahrlässige Handlungen. Schutz: Offboarding-Prozesse, Least-Privilege-Konzept, Logging.
Ungesicherte Remote-Zugänge
RDP, VPN ohne MFA oder veraltete Zugänge als direktes Einfallstor. Schutz: Zero-Trust-Ansatz, Audit bestehender Zugänge, MFA konsequent.
prävention, die hält.
identity & MFA
MFA für alle externen Zugänge, Privileged Access Management, regelmäßige Zugriffsreviews.
netzwerk-härtung
Segmentierung, Zero Trust, sichere Admin-Pfade, Firewall-Regeln dokumentiert.
patch-management
Priorisierter Patch-Plan für Betriebssysteme, Anwendungen und Netzwerkkomponenten.
e-mail-security
DMARC, DKIM, SPF korrekt konfiguriert. Phishing-Awareness-Training für Mitarbeiter.
endpoint-schutz
EDR/AV auf allen Endgeräten, Basis-Policies, automatische Updates, Inventar.
backup & recovery
3-2-1-Regel, immutable Backups, regelmäßige Restore-Tests, RPO/RTO definiert.
Strukturiert handeln, wenn es zählt.

Ein Sicherheitsvorfall ist kein IT-Problem allein – er betrifft Betrieb, Recht und Kommunikation gleichzeitig. Unser 7-Phasen-Vorgehen stellt sicher, dass nichts vergessen wird: von der ersten Eindämmung bis zur DSGVO-Meldung nach Art. 33.

erkennung & triage
01
Vorfall bestätigen, Scope eingrenzen, Erstisolation.
isolierung
02
Betroffene Systeme vom Netz trennen – nicht aufräumen.
forensik
03
Logs sichern, Angriffspfad rekonstruieren, Ausmaß klären.
eindämmung
04
Zugänge sperren, Backdoors entfernen, weitere Ausbreitung stoppen.
wiederherstellung
05
Systeme aus sauberem Backup aufbauen, Monitoring erhöhen.
DSGVO-meldung
06
Art. 33 DSGVO: Meldung an Aufsichtsbehörde binnen 72 h, Dokumentation.
lessons learned
07
Ursache beheben, Prozesse anpassen, Härtungsmaßnahmen umsetzen.

Fragen, die oft kommen.

Kurz, konkret, ohne Floskeln.

Was sind die häufigsten IT-Sicherheitsbedrohungen für KMU?
Business Email Compromise (BEC), Ransomware (Emotet, QakBot), Phishing und Credential-Diebstahl. KMU sind attraktive Ziele: weniger Schutz, aber reale Finanzdaten und Lieferantenzugänge.
Was ist der erste Schritt bei einem Sicherheitsvorfall?
Systeme isolieren (Netzwerk trennen), nicht aufräumen – Forensik braucht unveränderte Spuren. Dann Scoping: Was ist kompromittiert? Was nicht? Danach Eindämmung und strukturierte Wiederherstellung.
Muss ein Sicherheitsvorfall der Datenschutzbehörde gemeldet werden?
Wenn personenbezogene Daten betroffen sind: ja – DSGVO Art. 33 schreibt Meldung an die Aufsichtsbehörde binnen 72 Stunden vor. Wir begleiten die Dokumentation und Meldepflicht.
Was versteht man unter IT-Härtung?
Angriffsfläche reduzieren: MFA aktivieren, unnötige Dienste deaktivieren, Admin-Zugänge segmentieren, Patches aktuell halten, Logging aktivieren. Kleiner Aufwand, große Wirkung.
Können Sie bei einem laufenden Angriff helfen?
Ja. Wir unterstützen bei Eindämmung, Forensik und Wiederherstellung – und begleiten die DSGVO-Meldung wenn nötig. Kontaktieren Sie uns direkt per Telefon.
Wie läuft ein IT-Security-Audit ab?
Wir prüfen Zugriffsverwaltung, Netzwerksegmentierung, Patch-Stand, Backup-Prozesse, Logging und Incident-Readiness. Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenplan nach Risiko.
IT-Security prüfen lassen

Sicherheit ist kein
Einmalprojekt.

Wir analysieren Ihre aktuelle Sicherheitslage, priorisieren nach Risiko und setzen Maßnahmen in umsetzbaren Etappen um – ohne Betrieb zu gefährden.

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